Wann ist die Postpendenz bei der Hehlerei festzustellen?

Die Rechtsfigur der Postpendenz ist anzuwenden, wenn bei ungewisser Vortatbeteiligung die Nachtat sicher feststeht. Als Beispiel sei folgender Sachverhalt angeführt: T erhält eine Sache aus einem Diebstahl, er weiß von diesem Diebstahl. Ungewiss und nicht aufklärbar ist aber, ob er Mittäter am Diebstahl der Sache war.

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Wie grenze ich den Trickdiebstahl vom Sachbetrug ab?

Nach der h.M. stehen Diebstahl nach § 242 StGB und Sachbetrug nach § 263 StGB (nicht der Forderungsbetrug, es gibt keinen Forderungsdiebstahl) in einem Exklusivitätsverhältnis, sie schließen sich also gegenseitig aus. Eine Mindermeinung verneint dieses Exklusivitätsverhältnis nicht überzeugend (Herzberg in ZStW 89, 367 ff.).

Fraglich ist nunmehr, wie eine Abgrenzung zwischen Trickdiebstahl und Sachbetrug vorzunehmen ist.

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